Der politisch-philosphische Blog

Seit langer Zeit verfolge ich nun die Aktivitäten von Pegida und AfD. Dabei ist mir – wie vielen anderen vermutlich auch – aufgefallen, wie sich beide Organisationen Stück für Stück ideologisch immer weiter einander angenähert haben.

Erinnern wir uns zunächst einmal an die Anfänge von Pegida. Auf einmal wurden Demonstrationen veranstaltet von einer Organisation mit dem Namen „Pegida“. Pegida ist eine Abkürzung und heißt nach Aussage der Organisatoren und Gründer „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“. Als ich den Namen das erste Mal hörte, dachte ich noch an einen schlechten Scherz. Abgesehen von der merkwürdigen Bezeichnung „Patriotische Europäer“ (was genau soll das sein?) irritierte mich, dass diese Leute offensichtlich gegen etwas demonstrieren, was aktuell gar nicht stattfand und bis jetzt auch immer noch nicht stattfindet. Doch sehr schnell fand ich heraus, dass dieser Name einfach nur Tarnung ist. Es geht diesen Leuten nicht um die nicht stattfindende Islamisierung, sondern um Fremdenfeindlichkeit. Die haben keine Angst vor dem Islam, sondern sie sind einfach gegen jegliche Form der Zuwanderung. Um wirklich ernsthafte Bedenken gegenüber dem Islam haben zu können, fehlt fast allen Pegidioten das nötige Wissen. Wie will man denn ernsthaft Bedenken über etwas äußern, von dem man überhaupt keine Ahnung hat? Wer soll das denn ernst nehmen? Insofern ist die angebliche Sorge vor der Islamisierung nichts weiter als ein erbärmlicher Versuch, den eigenen Rassismus und die Fremdenfeindlichkeit zu bemänteln. Diverse Äußerungen des bekanntesten Mitglieds Lutz Bachmann zeigen zudem sehr deutlich, woher der Wind weht. So bezeichnete er unter anderem auf Facebook Flüchtlinge als Viehzeug, Dreckspack und Gelumpe. Dafür wurde er inzwischen wegen Volksverhetzung verurteilt, wobei er mit einer viel zu milden Geldstrafe davonkam.

Kurz nach dem Erscheinen von Pegida trat eine neue Partei in den Blickpunkt der Öffentlichkeit, die AfD, was Alternative für Deutschland heißt. Zunächst handelte es sich bei der AfD um eine Partei, die gegen den Euro war und sich darüberhinaus einem tendenziell wirtschaftsliberalen Kurs widmete. Doch schon bald zeigte sich, dass sich mehr und mehr Menschen mit fremdenfeindlichem und rassistischem Gedankengut von der neuen Partei angezogen fühlten und sie letztendlich auch übernahmen. Seitdem hörte man von der Partei immer wieder Aussagen, die ganz deutlich zeigen, wes Geistes Kind die Mitglieder sind. So sagte die Bundessprecherin der Partei, Frauke Petry, dass man den Grenzübertritt von Flüchtlingen notfalls mit der Schusswaffe verhindern müsse.
Ein anderes prominentes Parteimitglied, Beatrix von Storch, sah sich genötigt, auch ihren Senf dazu zu geben und gab uns eine Vorstellung davon, was die Menschen von der AfD erwarten können. Auf die Frage, ob denn auch auf Frauen und Kinder geschossen werden soll, antwortete sie in Facebook mit „Ja“. Kurz darauf konkretisierte sie, dass es natürlich nicht legitim sei, auf Kinder zu schießen, aber Frauen wüssten, was sie tun. Alles klar soweit.

Inzwischen hat sich auch die AfD auf den Islam als Mäntelchen für ihre Fremdenfeindlichkeit verlegt und erklärt unter anderem in ihrem Parteiprogramm, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört. Außerdem spricht man sich gegen Moscheen mit Minaretten und den Muezzin aus. Diese angebliche Konzentration auf den Islam und die überwiegend unqualifizierte Kritik an selbigem verhindert jedoch nicht, dass immer wieder prominente Mitglieder der Partei rassistische Äußerungen von sich geben, die ganz und gar nichts mit dem Islam zu tun haben.

So faselte Björn Höcke öffentlich vom „lebensbejahenden afrikanischen Ausbreitungstyp“, gegen den wir Europäer uns abschotten müssten. Die erwähnten Afrikaner sind übrigens keineswegs allesamt Muslime, sondern zum großen Teil Christen.

Der AfD-Vize Alexander Gauland hingegen sagt, dass Jerome Boateng zwar ein guter Fußballer sei, aber niemand wolle jemand wie ihn (Boateng ist dunkelhäutig) als Nachbarn haben. Wenn man weiß, das Boateng zwar eine dunkle Hautfarbe hat, aber ein Deutscher ist und dazu auch Christ, sieht man, dass es nicht um den Islam geht, sondern um dumpfen Rassismus.

Somit ist klar erkennbar, dass es der AfD wie auch der Pegida nicht nur um den Islam geht, auch wenn die AfD im Parteiprogramm ausdrücklich geschrieben hat, der Islam gehöre nicht zu Deutschland. Es geht beiden Organisationen bei genauerer Betrachtung ganz klar um Fremdenfeindlichkeit. Die Islamkritik dient nur zur Bemäntelung.

Es wird bestimmt auch nicht mehr lange dauern, bis AfD und Pegida eine ganz offizielle Zusammenarbeit beschließen.

Fazit:

Wem Menschlichkeit und christliche Nächstenliebe etwas wert sind und wer ein Herz für seine Mitmenschen hat, der sollte keinesfalls auf die menschenverachtenden Parolen dieser beiden Organisationen hereinfallen, sondern ihnen mutig entgegentreten, damit Deutschland auch weiterhin ein liebenswertes, weltoffenes Land bleibt, in dem Menschen in Not auch Hilfe und Unterstützung finden.

Der derzeitige Führer von Al-Kaida ruft die Muslime weltweit dazu auf, Bürger westlicher Staaten zu verschleppen. Allerdings erwähnt er dabei nicht, dass er das erpresste Lösegeld im Wesentlichen für seine eigenen Taschen braucht. Nachdem sein Bettgenosse Osama Bin Laden sein wohlverdientes Ende gefunden hat und jetzt in der Hölle schmort, ist die Kasse von Aiman Al-Sawahiri nämlich bedenklich leer geworden.

Wir brauchen natürlich jetzt keine Angst vor Muslimen zu bekommen. Die überwiegende Mehrheit von denen ist viel zu vernünftig, um auf diesen geistig unterbelichteten Flohzirkus zu hören. Gefährlich ist bisher nur die Al-Kaida, die definitiv nicht die Muslime vertritt, sondern nur der eigenen Geldgier und Mordlust folgt. Aber auch diese Gefahr wird im Laufe der Zeit geringer, da mit dem Abtreten des vorherigen Ober-Raffkes Osama Bin Laden das Geld nicht mehr so üppig fließt. Damit müssen die Köter von Al-Kaida jetzt mit weniger Geld auskommen und können weniger Groß-Projekte ausführen.

Damit darf die freie Welt jetzt wieder aufatmen und kann das Problem Al-Kaida nach und nach mit den richtigen Maßnahmen zur Ungezieferbekämpfung lösen. Die Muslime können wahrscheinlich auch langsam wieder aufatmen, da die verlauste Verbrecherbande es inzwischen schwerer hat, das Ansehen anständiger Muslimezu beschmutzen.

Insofern betrachte ich den Aufruf von Aiman Al-Sawahiri mehr als den verzweifelten Versuch eines abgehalfterten Möchtegern-Anführers, auf sich aufmerksam zu machen und nicht als wirkliche Gefahr. Die Muslime in Deutschland und auch in den meisten anderen Staaten sind normale Menschen wie Milliarden andere auch und werden jetzt bestimmt nicht Jagd auf westliche Bürger machen.

Die wenigen, die das in gewissen Ländern tun, tun es meist auch nicht, um dem minderbemittelten Flohzirkus die Taschen zu füllen. Die sind meist mehr daran interessiert, ihre eigenen Taschen zu füllen. Deshalb werde ich auch nach diesem Aufruf von Aiman Al-Sawahiri genauso gut schlafen wie davor. Mir kann der nicht mehr Angst machen als jedes andere Ungeziefer auch. Für soche Fälle gibt es genug Ungeziefer-Spray.

Sklaverei in Deutschland

Heute las ich in einem Artikel, dass die Polizei in Deutschland Wohnungen durchsucht und Sklavinnen befreit hat. Ich dachte erst, ich hätte falsch gelesen, aber zu meinem großen Entsetzen, ist das wohl wirklich in Deutschland geschehen.

Es handelt sich hier nicht um einfach nur schlecht bezahlte Jobs, die ja in Deutschland auch gerne als Sklaverei bezeichnet werden. Es handelte sich hier um junge Frauen und Mädchen, die aus dem Kosovo und anderen Ländern des ehemaligen Jugoslawien mit gefälschten Papieren nach Deutschland geschmuggelt wurden. Dort wurden Sie dann als Sklavinnen an Menschen verkauft, für die sie den Haushalt machen mussten und von denen sie auch vergewaltigt wurden. Man muss der Vollständigkeit halber auch sagen, dass ähnliches auch in Frankreich, Belgien und Skandinavien stattfand.

Aus einem anderen Artikel vor 4 Monaten wusste ich zwar, dass es immer noch Sklaverei auf der Welt gibt. Dort war aber die Rede von Ländern in Afrika und Asien und ich dachte, dass das Länder sind, die noch lernen und sich entwickeln müssen. Doch diese Sklaverei fand diesmal mitten in Europa in meinem Heimatland statt. Da wurden junge Mädchen im Alter von 14 und 15 Jahren als Sklavinnen gehalten und vergewaltigt. Man nahm diesen Mädchen nicht nur die Freiheit, sondern auch die Würde.

Wenn ich an Sklaverei denke, frage ich mich immer, was für Menschen das sind, die so etwas tun. Was geht im Gehirn eines Menschen vor, der sich einbildet, andere Menschen besitzen zu können? Wie pervers muss man sein, um andere Menschen als sein Eigentum zu betrachten? Die Sklaverei wurde abgeschafft und verboten, weil es Menschenrechte gibt, zu denen auch die Freiheit gehört. Wie solche Fälle zeigen, muss diese Freiheit aber auch immer wieder geschützt und auch für die Schwächsten verteidigt werden.

Es bleibt nun abzuwarten, was die Behörden in dem Fall unternehmen. Die Straftäter werden wahrscheinlich bestraft werden und eventuell nun selber für einige Zeit ihre Freiheit verlieren. Ob ihre Strafe angemessen sein wird, darf bezweifelt werden, denn für Sklaverei gibt es wohl in Deutschland keine angemessene Strafe. Die größere Sorge gilt aber den Opfern der Sklaverei. Es ist nicht auszuschließen, dass diese von den Behörden als illegale Einwanderer in ihre Heimatländer abgeschoben werden, egal was dort auf sie wartet. Meist sehen diese Behörden ja nur die Buchstaben des Gesetzes und sind für menschliches Leid blind.

Ich hoffe, dass die Behörden, bevor sie eine endgültige Entscheidung treffen, sich erst einmal informieren, ob es da, wo sie die Mädchen und Frauen hinschicken, auch wirklich sicher für sie ist. Es wäre eine Tragödie, wenn sie dann noch ein weiteres Mal in die Sklaverei verkauft würden.

Wie man in meinem Profil sehen kann, bin ich Autor und schreibe eBooks. Derzeit bin ich unter anderem mit einem Werk beschäftigt, das sich mit zwei äußerst populären Wörtern beschäftigt. Es handelt sich dabei um die Kombination „Ja, aber“. Da mir jemand gesagt hatte, dass man mit Spracherkennung schneller arbeitet, habe ich mich mit dem Thema beschäftigt und heute meine ersten Erfahrungen damit gemacht, die sofort Eingang in mein Buch fanden. Diese möchte Ich Ihnen hier einmal als Vorgeschmack auf das Buch präsentieren

Als Autor hat man es auch nicht immer leicht. Das liegt vor allem am Computer. Kürzlich habe ich mich ernsthaft gefragt: Hat mein Computer eigentlich eine Spracherkennung?

Heute fand ich nach langem Suchen und etlichen mühsamen Tests die Antwort:

Ja, aber ich arbeite besser und schneller ohne sie.

Ich habe also nach langer Suche auf meinem Laptop die Entdeckung gemacht, dass er über eine entsprechende Software verfügt. Sinnvollerweise verfügt er auch über ein eingebautes Mikrofon und so startete ich das Lernprogramm für die Anwendung der Spracherkennung. Es lief auch alles ziemlich gut, aber immer wenn ich „Punkt“ sagte, um zu signalisieren, dass er einen solchen setzen sollte, fragte der Computer mich immer: „Wie Bitte?“ Nach drei weiteren Versuchen verstand er mich dann – und vermutlich auch alle Nachbarn.

Ich habe mich da schon leise gefragt, ob auch Computer im Alter taub werden. Mein Laptop hat immerhin schon 5 Jahre auf dem Buckel, was ja im Elektronikbereich schon ein stolzes Alter ist. Als nächstes ging ich an diesen Text und diktierte die Frage:

„Sind alle Menschen vor dem Gesetz gleich?“

Die Spracherkennung schrieb:

„Wenn alle Menschen vor dem Gesetzblei“

Ich muss gestehen, ich weiß auch nach intensivem Forschen in den unendlichen Weiten des Internet nicht, was ein „Gesetzblei“ ist. Auch der Duden weiß es nicht. Sollte irgendwer wissen, was das ist, wäre ich für eine Mitteilung sehr dankbar. Einstweilen versuchte ich aber den Fehler zu korrigieren. Immerhin hatte ich ja im Lernprogramm gelernt, wie das geht. Im Bewusstsein meiner neu erworbenen Kenntnisse befahl ich also dem Computer:

„Gesetzblei korrigieren!“

Der Computer fragte höflich:

„Wie bitte?“

Ich wiederholte laut und deutlich:

„Gesetzblei korrigieren!“

Der Computer schrieb direkt hinter „Gesetzblei“:

„Gesetz gleich korrigieren“

Ich murmelte:

„Na toll!“

Der Computer fragte:

„Wie Bitte?“

In dem Moment wurde mir klar, dass ich zwar langsam schreibe, aber damit immer noch schneller bin, als mit einer solchen Spracherkennung. Das berühmte Schließkreuz fand ich dann mit der Maus und schreibe nun wieder ganz normal mit der Hand.

Doch eine Frage beschäftigt mich immer noch:

Wie in aller Welt kam das Programm auf das Wort „Gesetzblei“ und was muss ich darunter verstehen?

Wenn mich demnächst einer fragt, ob ich Spracherkennung auf dem Computer habe, werde ich sagen:

„Ja, aber ich verwende sie nicht!“

Einige Worte gegen Mobbing

Gestern habe ich einen Artikel über ein 15-jähriges Mädchen gelesen, das sich wegen Mobbing das Leben genommen hat. Der Name des Mädchens war Amanda Todd. Sie war ein junges Mädchen in Kanada, das Liebe und Freundschaft suchte und stattdessen Lügen und Hass fand. Solche Dinge finden aber nicht nur in Kanada statt, sondern überall auf der ganzen Welt. Viele Menschen haben sich schon wegen Mobbing umgebracht und gerade in Zeiten des Cybermobbing werden es vermutlich noch mehr werden.

Amanda Todd mag nur eine von vielen gewesen sein, die durch Cybermobbing in den Tod getrieben werden, aber sie ist zu einem Symbol geworden. Dieses zutiefst verletzte Mädchen hat vor ihrem Tod ein Video gemacht, das die Tragik ihrer Situation zeigt. Dieses Video zeigt auf dramatische Weise, was die Menschen mit Mobbing anrichten. Ich weiß genau, worüber ich schreibe. Auch ich habe in meiner Schulzeit jahrelang Mobbing erdulden müssen. Später habe ich mich näher mit dem Thema beschäftigt und ein Buch darüber geschrieben.

Das Problem beim Cybermobbing ist, dass das Internet nichts vergisst und die Lügen und Gemeinheiten, die dort verbreitet werden, nie ganz verschwinden. Die Opfer werden immer wieder damit konfrontiert und wer sich nicht – wie ich – im Laufe der Zeit ein dickes Fell zugelegt hat, wird immer wieder verletzt werden. Mobbing allgemein schlägt tiefe Wunden, die man von außen nicht sieht, aber die oftmals Jahre brauchen, bis sie verheilen. Das sollte sich jede(r) vor Augen halten, bevor er/sie jemanden mobbt.

Manch eine(r) mag es lustig finden, über vermeintlich schwächere zu spotten oder kompromittierende Bilder ins Internet zu stellen. Man sollte sich jedoch immer vor Augen halten, dass man vielleicht einmal selber betroffen sein könnte. Wie würde es sich anfühlen, selber über lange Zeit mit Hohn, Spott, Gewalt und Hass konfrontiert zu werden? Ist es wirklich lustig, anderen Menschen so etwas anzutun, nur um das eigene Ego aufzupolieren? Mobbing ist niemals lustig, sondern für die Opfer meist eine sehr bittere Erfahrung.

Das Internet ist eine wunderbare Möglichkeit für Milliarden von Menschen, zu lernen, Freunde zu finden und zu kommunizieren. Wir alle sind dafür verantwortlich, es nicht für schmutzige Intrigen und Cybermobbing zu verwenden. Mobbing sollte nirgendwo einen Platz haben. Am allerwenigsten sollte es aber im Internet stattfinden, denn das Internet vergisst nie.

Heute habe ich eine Nachricht gelesen, die mich doch sehr beunruhigt hat. Da sind in Ungarn Rechtsextremisten auf die Straße gegangen, um gegen die Minderheit der Roma zu demonstrieren. Neben anderen unfreundlichen Worten fiel da der Satz „Wer nicht arbeitet, soll nicht Kinder in die Welt setzen.“

Eine Frage, die sich aufdrängt, ist natürlich „Was denken sich diese Rassisten dabei, anderen verbieten zu wollen, Kinder zu bekommen? In Europa gilt Freiheit für alle Bevölkerungsgruppen; das schließt auch Minderheiten ein. Natürlich haben auch die Rassisten ihre Freiheit und speziell die Meinungs- und Redefreiheit erlaubt ihnen, auch solche kruden Aussagen zu machen. Doch vielleicht wird es Zeit, dass sie die wirkliche Freiheit finden.

Rassisten haben natürlich laut Gesetz die gleiche Freiheit, wie alle anderen Menschen auch. Dennoch sind sie nicht wirklich frei, da sie von Unwissenheit und Hass versklavt werden. Was denen fehlt, ist Bildung, Wissen und Weisheit, um ihre Fehler zu erkennen und wahre Freiheit zu finden.

Rassismus und Hass hat meist etwas mit mangelnder Bildung und mangelndem Wissen zu tun. Wenn man Rassisten und andere Extremisten befragt, stellt man schnell fest, dass sie wenig bis gar nichts über die Menschen wissen, die sie bekämpfen. Da hört man dumpfe Vorurteile über Minderheiten, die keiner genauen Überprüfung standhalten. Genau das ist aber der Grund für Rassismus und Ablehnung. Wenn man etwas nicht kennt, hat man zunächst einmal Misstrauen und Angst. Daraus entsteht natürlich keine Zuneigung und wenn man dieses nicht durch Wissen und Bildung kuriert, entsteht dadurch Abneigung und Hass.

Ein Beispiel, das nichts mit Menschen zu tun hat, ist die erste deutsche Eisenbahn. Als die Menschen in Deutschland das erste Mal eine Eisenbahn gesehen haben, dachten sie, das sei der Teufel und haben die Lokomotive mit Steinen beworfen. Bei Menschen funktionierte das auch genauso. Da die meisten Menschen nichts oder nur wenig über „Die Juden“ und ihren Glauben wussten, waren sie misstrauisch und erfanden irgendwelche Geschichten, die u. a. darin gipfelten, dass man erzählte, die Juden würden kleine Kinder essen, was natürlich absoluter Unsinn war. Was daraus dann später wurde, kann man heute in Geschichtsbüchern lesen.

Deshalb ist Bildung wichtig, um den Menschen zur gesetzlichen Freiheit auch die geistige Freiheit zu geben. Dazu gehört auch, dass man auf die anderen Menschen zugeht und sie kennenlernt. Meist stellt man dabei fest, dass es sich um Menschen handelt, die genauso wie wir ihre Stärken und Schwächen haben und eigentlich sehr nett sind. Probieren Sie es noch heute aus und geben Sie ihrem Geist etwas mehr Freiheit. Das Internet gibt Ihnen übrigens die perfekte Möglichkeit, sich weiter zu bilden. Nutzen Sie die Freiheit des Internets um Ihrem Geist Freiheit zu geben. Sammeln Sie Wissen und Bildung und erlangen Sie Weisheit.

Papst Benedikt XVI. versucht angesichts der unzähligen Opfer des Syrien-Konfliktes eine Mission schickt eine Delegation nach Syrien um das Töten dort zu beenden. Das zeugt von Selbstbewusstsein und Engagement, denke ich mir mal.

Generell bin ich ja auf jeden Fall für Frieden und hoffe, dass Assad bald verschwindet und damit Platz macht für Frieden und Demokratie in diesem geschundenen Land. Ich bin auch dafür, jede realistische Chance für Frieden zu ergreifen, um der Bevölkerung endlich ein Leben in Frieden und Freiheit zu ermöglichen. Ich habe allerdings meine Zweifel, ob eine Delegation aus dem Vatikan in einem islamischen Land wirklich so erfolgversprechend ist. Normalerweise nimmt man für solche Missionen Leute, die gegenüber den Konfliktparteien über eine gewisse Autorität verfügen. Über wieviel Autorität verfügt der Papst gegenüber Regierung und Rebellen in Syrien, ganz zu schweigen von seinem Gesandten? Könnte das nicht sogar von gewisssen radikal islamistischen Gruppen als Provokation aufgefasst werden?

So sehr ich den Menschen dort Frieden wünsche, habe ich doch meine Zweifel, ob das nicht eine Mission ist, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist. Wie steht es eigentlich mit den Glaubensbrüdern der Syrer? Gibt es nicht einen sunnitischen Imam oder sonst eine Autorität, die beiden Seiten ins Gewissen reden und Verhandlungen anstoßen könnte? Gibt es vielleicht irgendjemanden, der einigen Einfluss auf Assad hat und diesen zum Rücktritt bewegen kann?

Eine Mission des Papstes halte ich auch deshalb für riskant, weil es in Syrien auch eine christliche Minderheit gibt. Niemand ist gegen Fehler gefeit und wenn der Papst bzw sein Gesandter etwas sagt, was die Muslime provoziert, wären diese Christen massiv gefährdet. Wir alle haben noch die Ausschreitungen nach dem Mohammed-Video in Erinnerung. Vielleicht haben auch einige noch die empörten Reaktionen in Erinnerung, als der Papst vor einigen Jahren eine Vorlesung in Regensburg hielt und dabei über Gewalt im Islam sprach. Er zitierte damals den byzantinischen Kaiser Manuel II. Palaiologos, der sich recht unfreundlich über Mohammed und den Islam geäußert hatte. Eine solch ungeschickte Bemerkung könnte bei der derzeitigen gewalttätigen Atmosphäre eine zusätzliche Bedrohung für die christliche Minderheit in Syrien auslösen.