Der politisch-philosphische Blog

Beiträge mit Schlagwort ‘Computer’

Spracherkennung oder wie man das auch immer nennt

Wie man in meinem Profil sehen kann, bin ich Autor und schreibe eBooks. Derzeit bin ich unter anderem mit einem Werk beschäftigt, das sich mit zwei äußerst populären Wörtern beschäftigt. Es handelt sich dabei um die Kombination „Ja, aber“. Da mir jemand gesagt hatte, dass man mit Spracherkennung schneller arbeitet, habe ich mich mit dem Thema beschäftigt und heute meine ersten Erfahrungen damit gemacht, die sofort Eingang in mein Buch fanden. Diese möchte Ich Ihnen hier einmal als Vorgeschmack auf das Buch präsentieren

Als Autor hat man es auch nicht immer leicht. Das liegt vor allem am Computer. Kürzlich habe ich mich ernsthaft gefragt: Hat mein Computer eigentlich eine Spracherkennung?

Heute fand ich nach langem Suchen und etlichen mühsamen Tests die Antwort:

Ja, aber ich arbeite besser und schneller ohne sie.

Ich habe also nach langer Suche auf meinem Laptop die Entdeckung gemacht, dass er über eine entsprechende Software verfügt. Sinnvollerweise verfügt er auch über ein eingebautes Mikrofon und so startete ich das Lernprogramm für die Anwendung der Spracherkennung. Es lief auch alles ziemlich gut, aber immer wenn ich „Punkt“ sagte, um zu signalisieren, dass er einen solchen setzen sollte, fragte der Computer mich immer: „Wie Bitte?“ Nach drei weiteren Versuchen verstand er mich dann – und vermutlich auch alle Nachbarn.

Ich habe mich da schon leise gefragt, ob auch Computer im Alter taub werden. Mein Laptop hat immerhin schon 5 Jahre auf dem Buckel, was ja im Elektronikbereich schon ein stolzes Alter ist. Als nächstes ging ich an diesen Text und diktierte die Frage:

„Sind alle Menschen vor dem Gesetz gleich?“

Die Spracherkennung schrieb:

„Wenn alle Menschen vor dem Gesetzblei“

Ich muss gestehen, ich weiß auch nach intensivem Forschen in den unendlichen Weiten des Internet nicht, was ein „Gesetzblei“ ist. Auch der Duden weiß es nicht. Sollte irgendwer wissen, was das ist, wäre ich für eine Mitteilung sehr dankbar. Einstweilen versuchte ich aber den Fehler zu korrigieren. Immerhin hatte ich ja im Lernprogramm gelernt, wie das geht. Im Bewusstsein meiner neu erworbenen Kenntnisse befahl ich also dem Computer:

„Gesetzblei korrigieren!“

Der Computer fragte höflich:

„Wie bitte?“

Ich wiederholte laut und deutlich:

„Gesetzblei korrigieren!“

Der Computer schrieb direkt hinter „Gesetzblei“:

„Gesetz gleich korrigieren“

Ich murmelte:

„Na toll!“

Der Computer fragte:

„Wie Bitte?“

In dem Moment wurde mir klar, dass ich zwar langsam schreibe, aber damit immer noch schneller bin, als mit einer solchen Spracherkennung. Das berühmte Schließkreuz fand ich dann mit der Maus und schreibe nun wieder ganz normal mit der Hand.

Doch eine Frage beschäftigt mich immer noch:

Wie in aller Welt kam das Programm auf das Wort „Gesetzblei“ und was muss ich darunter verstehen?

Wenn mich demnächst einer fragt, ob ich Spracherkennung auf dem Computer habe, werde ich sagen:

„Ja, aber ich verwende sie nicht!“

Advertisements