Der politisch-philosphische Blog

Beiträge mit Schlagwort ‘Freiheit’

Eine Mahnung gegen Rassismus

Heute habe ich eine Nachricht gelesen, die mich doch sehr beunruhigt hat. Da sind in Ungarn Rechtsextremisten auf die Straße gegangen, um gegen die Minderheit der Roma zu demonstrieren. Neben anderen unfreundlichen Worten fiel da der Satz „Wer nicht arbeitet, soll nicht Kinder in die Welt setzen.“

Eine Frage, die sich aufdrängt, ist natürlich „Was denken sich diese Rassisten dabei, anderen verbieten zu wollen, Kinder zu bekommen? In Europa gilt Freiheit für alle Bevölkerungsgruppen; das schließt auch Minderheiten ein. Natürlich haben auch die Rassisten ihre Freiheit und speziell die Meinungs- und Redefreiheit erlaubt ihnen, auch solche kruden Aussagen zu machen. Doch vielleicht wird es Zeit, dass sie die wirkliche Freiheit finden.

Rassisten haben natürlich laut Gesetz die gleiche Freiheit, wie alle anderen Menschen auch. Dennoch sind sie nicht wirklich frei, da sie von Unwissenheit und Hass versklavt werden. Was denen fehlt, ist Bildung, Wissen und Weisheit, um ihre Fehler zu erkennen und wahre Freiheit zu finden.

Rassismus und Hass hat meist etwas mit mangelnder Bildung und mangelndem Wissen zu tun. Wenn man Rassisten und andere Extremisten befragt, stellt man schnell fest, dass sie wenig bis gar nichts über die Menschen wissen, die sie bekämpfen. Da hört man dumpfe Vorurteile über Minderheiten, die keiner genauen Überprüfung standhalten. Genau das ist aber der Grund für Rassismus und Ablehnung. Wenn man etwas nicht kennt, hat man zunächst einmal Misstrauen und Angst. Daraus entsteht natürlich keine Zuneigung und wenn man dieses nicht durch Wissen und Bildung kuriert, entsteht dadurch Abneigung und Hass.

Ein Beispiel, das nichts mit Menschen zu tun hat, ist die erste deutsche Eisenbahn. Als die Menschen in Deutschland das erste Mal eine Eisenbahn gesehen haben, dachten sie, das sei der Teufel und haben die Lokomotive mit Steinen beworfen. Bei Menschen funktionierte das auch genauso. Da die meisten Menschen nichts oder nur wenig über „Die Juden“ und ihren Glauben wussten, waren sie misstrauisch und erfanden irgendwelche Geschichten, die u. a. darin gipfelten, dass man erzählte, die Juden würden kleine Kinder essen, was natürlich absoluter Unsinn war. Was daraus dann später wurde, kann man heute in Geschichtsbüchern lesen.

Deshalb ist Bildung wichtig, um den Menschen zur gesetzlichen Freiheit auch die geistige Freiheit zu geben. Dazu gehört auch, dass man auf die anderen Menschen zugeht und sie kennenlernt. Meist stellt man dabei fest, dass es sich um Menschen handelt, die genauso wie wir ihre Stärken und Schwächen haben und eigentlich sehr nett sind. Probieren Sie es noch heute aus und geben Sie ihrem Geist etwas mehr Freiheit. Das Internet gibt Ihnen übrigens die perfekte Möglichkeit, sich weiter zu bilden. Nutzen Sie die Freiheit des Internets um Ihrem Geist Freiheit zu geben. Sammeln Sie Wissen und Bildung und erlangen Sie Weisheit.

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Kubas Bürger bekommen nach 50 Jahren die Reisefreiheit, die Ihnen zusteht

Nach 50 Jahren bekommen die Kubaner endlich die Reisefreiheit, die Ihnen zusteht und bisher auf verbrecherische Weise vorenthalten wurde. Das gilt zumindest für die meisten. Es gibt bestimmte Gruppen, die dürfen nicht ausreisen, weil man in Kuba Angst hat, sie dann nicht mehr so einfach ausbeuten zu können. Dabei handelt es sich überwiegend um Ärzte und andere hochqualifizierte Berufsgruppen.

Anscheinend fängt die derzeitige kubanische Führung unter Raúl Castro langsam an über die Verbrechen nachzudenken, die sie der Bevölkerung antut. Nachdem man 50 Jahre die Menschen eingesperrt hat, ist man nun dazu übergegangen, die Ausreise-Visa abzuschaffen. Nun benötigen die Bürger nur noch einen Reisepass, um aus dem Land auszureisen. Die maximale Verweildauer im Ausland wird von 11 Monate auf 24 Monate erhöht. Die Regelung soll am 13. Januar in Kraft treten.

Es ist erstaunlich zu sehen, dass offensichtlich gerade sozialistische Diktaturen das Problem haben, dass ihnen die Menschen davonlaufen. Andere Diktaturen scheinen dieses Problem in geringerem Maße zu haben. Genau wie die ehemalige DDR versuchte auch Kuba bisher, die Menschen mit Gewalt im Land zu halten. Viele haben sich dennoch ihr Recht gewährt, das Land zu verlassen und haben völlig zu Recht die Verbote ignoriert. Gerade weil man dieses Verbrechen, die Menschen zum Bleiben zu zwingen, bei den hochqualifizierten Berufsgruppen weiterführen will, hoffe ich, dass gerade von diesen recht viele diese Restriktionen missachten.

Wenn man die Menschen daran hindern will, ein Land zu verlassen, dann muss man ihnen eine vernünftige Zukunft und faire Bedingungen bieten. Wer die Menschen versucht, einzusperren, wie es in der ehemaligen DDR geschah und zur Zeit noch in Kuba geschieht, begeht ein schändliches Verbrechen an diesen Menschen. Solche Verbrecher haben kein Recht, irgendein Volk zu regieren und verdienen, so schnell wie es nur machbar ist aus dem Land gejagt zu werden. Die Kubaner haben allerdings vielleicht sogar Glück. Wenn man sich das Alter der Castros anschaut, besteht durchaus Hoffnung, dass sich das Problem dieser Diktatur bald auf natürliche Weise von selbst erledigen wird.

Danach müssen die Kubaner dann nur noch auf demokratische Weise einen neuen Präsidenten und ein Parlament zu wählen. Etwas besseres als die Castros finden sie allemal, da nichts schlechter ist als ein Diktator.